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Syringomyelie Forum
Diagnostik
Wie kann der Fluss des Nervenwassers überhaupt dargestellt und somit auch die Zirkulationsstörung festgestellt und nachgewiesen werden?
Es gibt neuerdings eine kernspintomographisches Verfahren, das die Bewegung des Hirnwassers (Liquor) im Wirbelkanal sichtbar macht. Dieses Verfahren ist nur wenigen Radiologen bekannt, da diese Untersuchungstechnik noch sehr wenig verbreitet ist. Die Aufnahmen sehen anders aus als normale Kernspinbilder.
Die knöcherne Wirbelsäule wird bei diesem Verfahren gar nicht dargestellt. Das einzig erkennbare ist das Rückenmark sowie helle und dunkle Signale davor und dahinter.
Wo sich keinerlei Bewegung des Liquors befindet, wird praktisch alles in Grau dargestellt. Infolgedessen ist das Rückenmark durchgehend grau. Überall wo der Liquor nach unten oder oben fließt, verändert sich der Grauton. Fließt es nach unten, bekommt die Flüssigkeit eine dunkle Farbe. Je schwärzer, desto schneller fließt es nach unten.
Wenn die Flüssigkeit nach oben fließt, wird sie hell dargestellt. Auch da wieder: je schneller sie fließt desto heller wird das Signal. Das wird, abhängig von der Herzaktion, für jede zehntel Sekunde getrennt berechnet.
In Form eines Videofilms demonstriert, kann man genau sehen, wie das Nervenwasser hin und her fließt. Man kann also mit dieser Untersuchungstechnik Passagestörungen, die die Ursache der Syringomyelie sind, in der Regel sehr gut nachweisen.
Die Syringomyelie kann nur mit MRT (Magnetresonanztomographie) festgestellt werden.