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Ein Erfahrungsbericht von Rudolf Kringel

Die Entstehung der wahrscheinlichst ersten Selbsthilfegruppe zu Syringomyelie in Deutschland


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Rudolf Kringel In den Weihern 2 A
79379 Müllheim

Tel.: 0 76 31 / 74 08 54
eMail: rudolf@kringel-muellheim.de
Müllheim, 24.08.2007


Im nächsten Jahr im Mai werde ich 75 Jahre alt. Ich hatte Schmerzen im Rücken und im rechten Bein. Deswegen war ich 15 Jahre lang in orthopädischer Behandlung. Als ich dem Orthopäden am Jahresende 1988 einmal zu stark hinkte, meinte er, ich hätte entweder einen Schlaganfall oder einen Bandscheibenvorfall und schickte mich zu einem Neurologen. Der konnte noch keine Diagnose stellen, wies mich aber in das Zentralklinikum Augsburg ein. Dort stellte man nach einer Woche und vielen Untersuchungen die Diagnose: ACM, Syringomyelie und Syringobulbie. Im Rückenmark der Halswirbelsäule hatte ich eine Zyste, die mit Nervenwasser gefüllt war. Weil diese Zyste auf die umgebenden Nerven drückt, hätte ich die Beschwerden.

Erst später erfuhr ich, dass man diese Zyste Syrinx nennt. Trotzdem bin ich ein ganzer Mensch geblieben und die Anrede "Syrinx" stört mich.

Man sagte mir, die ACM sei angeboren und wenn es schlimmer würde, könnte man immer noch operieren. Nach etwa 2 Jahren (1991) meinte ich, die Schmerzen könnten nicht mehr schlimmer werden und ließ mich in der gleichen Klinik operieren. Mir wurde ein Shunt in die Halswirbelsäule eingesetzt und die Syrinx war wenige Tage nach der OP von einem ovalen Fleck zu einem schmalen Strich zusammengefallen. Dieses Bild ist bis heute so geblieben. Entweder war der Shunt nicht nötig, oder er tut bis heute seinen Dienst. Mit meinem heutigen Wissen hätte ich einem Shunt aber nicht zugestimmt. Mit Krankengymnastik und Medikamenten komme ich einigermaßen klar. Mit 2 Stöcken und einer Schiene am linken Bein kann ich etwa bis zu 1,5 km gehen und kann noch selber Auto fahren.


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